Biografie

Meine Ausbildungen umfassen das Studium der Theologie und der Germanistik. In meiner Doktorarbeit habe ich das Konzept der Sprachschule des brasilianischen Pädagogen Paulo Freire, seine Analyse der „Kultur des Schweigens“ als Impuls für eine befreiende Seelsorge hierzulande erarbeitet. In meinen  pastoralpsychologischen Ausbildungen habe ich die Qualifikation erworben zum

Supervisor DGfP
Berater DGfP
Mediator Akademie Helene Simon/Centrale für Mediation
Trauerberater Rutmarejke Smeding und Erhard Weiher
Konfliktcoach/Aggressionsberater Odenwaldinstitut
Fels-und-Wasser-Trainer Gadaku-Institut

Meine beruflichen Erfahrungen habe ich im Feld der Gemeinde und der Erwachsenenbildung gesammelt. Von 1992 an arbeitete ich im Institut für Diakonat und pastorale Dienste in Münster als Referent in der pastoraltheologischen Ausbildung, in der Weiterbildung und Supervision hauptberuflicher Seelsorgerinnen und Seelsorger. Ab 1998 lag mein Schwerpunkt in der Krankenhaus- und Hospizseelsorge, in der Notfallseelsorge und der fachlichen und supervisorischen Weiterbildung in diesen Feldern der Pastoralpsychologie.

2005 nahm ich meine Arbeit in der Leitung der Telefonseelsorge Recklinghausen auf. Im Mittelpunkt meiner Tätigkeit stand die Ausbildung  Ehrenamtlicher für die Beratung am Telefon und im Chat.  Die zentralen Themen der Ausbildung waren Selbsterfahrung im Feld einer Gruppe, Kommunikations- und Gesprächstraining, die fachliche Auseinandersetzung mit Krisen, Suizidalität, Sucht, psychischen Erkrankungen und die Reflexion  der eigenen Rolle und Aufgabe in der Supervision. Die begleitende Arbeit mit Weiterbildungsgruppen umfasste Supervision, Trainings für die Beratung im Internet, fachliche Fortbildung  zum Umgang mit Angst und Ängsten, Burnout, Trauma, Altern und Aggression. In der AG Internet und im Bundesvorstand der Telefonseelsorge habe ich an der Entwicklung der fachlichen und technischen Konzepte für die Mail- und Chatberatung mitgearbeitet. Die Zusammenarbeit im regionalen psychosozialen Netzwerk beinhaltete die Arbeit mit der Gruppe „Trauer nach Suizid“ im Gasthaus Recklinghausen, die Unterstützung der AG Suizidprävention und die Mitarbeit im Bündnis gegen Depression in Recklinghausen. Seit meinem Eintritt in den Ruhestand 2014 nutze ich das Spektrum meiner Erfahrungen in freier Praxis als Supervisor, Berater und Seelsorger.